Freitag, 30. September 2011

Wenn Träume wahr werden


 Gerade eben war mein großer Bruder da, um sich von mir zu verabschieden... Es war für mich schon ein Wunder, dass er sich nach dem ganzen Drama bei mir entschuldigt hat und demnach war ich ziemlich überrascht und glücklich, dass er daran gedacht hat, dass ich weg gehen werde. Aber als er hier auf einmal mit einem wunderschönen Geschenk auftauchte, war es als hätte ich endlich meinen großen Bruder zurück. Das, was ich mir schon seit Jahren wünsche, ist endlich wahr geworden und auch, wenn es immer noch unendlich weh tut, bin ich auf dem besten Weg, um vergeben zu können. Ich werde noch viel Zeit brauchen, um zu verarbeiten und zu verzeihen, aber der erste Schritt ist getan. Jetzt kann ich beruhigt von hier weggehen, weil ich genau weiß, dass die Bitterkeit keine Chance mehr hat!

Der Countdown läuft...














Das ist also mein letzter Tag hier zu Hause und heute Nacht werde ich zum vorerst letzten mal in meinem eigenen Bett schlafen.

Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, um meine Taschen zu packen, mich zu verabschieden und zu gehen. Es steht viel Veränderung bevor und das merke ich jetzt schon. Aber auch wenn ich auf einiges verzichten muss, weiß ich doch, dass es sich lohnen wird. Gott wird da sein, mich führen und verändern, mir immer wieder neue Hoffnung, Kraft und Mut schenken und mir beistehen in allem was ich tue.

Ich bin mir sicher, dass es eine sehr spannende, wertvolle, aber auch anstrengende, schwierige Zeit für mich wird und wenn ich ehrlich bin weiß ich nicht, ob ich vor Vorfreude in die Luft gehen, aus Angst davon rennen oder aus Nervösität kotzen soll, aber im Moment kann ich nicht mehr tun, als vorwärts zu gehen und Gott zu vertrauen, dass er es richtig macht.

Papa? Lass mich bitte, bitte, bitte nicht alleine...

Donnerstag, 29. September 2011

Mittwoch, 28. September 2011

Dienstag, 27. September 2011

Der Countdown läuft...














Vier war übrigens schon immer meine Lieblingszahl. Und deswegen bin ich auch ganz froh darüber, dass ich heute einen Tag nur für mich habe. Ich werde Musik machen, lesen und Zeit mit Gott verbringen. Also werde ich alles tun, was mir Spaß macht und diesen heutigen Tag genießen, denn in genau vier Tagen wird sich alles für mich ändern.

Mein Stern

Als ich am Freitag nach der Jugend zum Zug gelaufen bin, habe ich meinen Stern wieder gesehen. Er ist der hellste am Himmel und so erkenne ich ihn immer und überall. Dort wo ich bin, ist er auch.

Vor zwei Jahren habe ich diesen Stern zum ersten mal gesehen. Ich war in den Sommerferien auf einem Camp und ich muss schon sagen, es ging mir echt dreckig. Sieben Tage lang habe ich nichts gegessen, (Nein, ich bin nicht magersüchtig!) weil es mir einfach schlecht ging. Ich habe gemerkt wie leer ich innerlich bin. Und Gott war so weit weg. Ich habe ihn früher immer und immer wieder gebeten, dass er mir endlich jemand schickt, der mich versteht und mich akzeptiert. Und ich hatte ehrlich gesagt mit der Zeit schon fast geglaubt, Gott hätte mich vergessen! Aber er hat es nicht, im Gegenteil...

Kurz bevor das Camp zu Ende war, bin ich mit einem Mädchen aus meinem Team spazieren gegangen. Es war Nacht und zusammen sind wir über die dunklen, verlassenen Feldwege gelaufen und haben geredet. Es war ein sehr tiefsinniges Gespräch, das mich sehr zum nachdenken gebracht hat. Als wir dann am Haus wieder ankamen, blieben wir dort stehen und redeten weiter. Und während wir redeten, sah ich diesen Stern. Er war so hell und so schön und auf einmal hatte ich nur noch Augen für ihn. Ich stand einfach nur da und sah ihn an und plötzlich ergab alles einen Sinn! Alles, was in den letzten Tagen geschah fügte sich zu einem Bild zusammen. Ich sah diesen roten Faden, der durch die gesamten letzten Jahre ging! Und in dieser Sekunde machte es "Klick" bei mir - Ich fing an über das ganze Gesicht zu strahlen und mein Herz füllte sich mit einer Ruhe, einem Frieden, den ich zuvor nicht gekannt hatte. Und da war auf einmal diese Gewissheit in meinem Herzen, dass Gott da ist und mich liebt. Es ist, als ob Gott zu mir sagte "Mach die Augen auf - Ich bin doch bei dir! Ich liebe dich! Und du musst keine Angst haben, ich lass dich nicht alleine!" 

An diesem Tag (oder besser gesagt in dieser Nacht) wurde "der Gott, der irgendwo ganz weit da oben ist" zu "meinem liebevollen Papa", der nur darauf gewartet hat, dass ich endlich sehe, dass er die ganze Zeit über direkt hier bei mir war. Die Gewissheit, die er mir damals in mein Herz geflüstert hat, ist immer noch da und dort wird sie auch immer bleiben. Und dieser Stern - er gehört mir, weil mein Papa ihn mir geschenkt hat. Jedes mal, wenn ich ihn sehe, huscht ein kleines Lächeln über mein Gesicht, egal wie schlecht es mir geht, denn ich erinnere mich daran, dass Gott da ist und mich unendlich liebt. Ich bin seine Prinzessin und das werde ich auch immer bleiben.

Sonntag, 25. September 2011

Samstag, 24. September 2011

Freitag, 23. September 2011

Donnerstag, 22. September 2011

Mittwoch, 21. September 2011

Dienstag, 20. September 2011

Weil Gott weiß was morgen ist, müssen wir heute keine Angst haben!

Na, wenn das nur so einfach wäre...

Morgen hat das Warten (endlich?!) ein Ende. Diese eine Chance gibt es noch und entweder mir geht es danach besser oder mir geht es danach so schlecht wie noch nie. Und genau davor habe ich Angst. Denn selbst wenn alles glatt läuft - es tut unendlich weh! Ich will und kann darüber eigentlich nicht sprechen, ich will es einfach nur vergessen, aber es funktioniert nicht! Und deshalb werden morgen all die Wunden der letzten zwei Jahre wieder einmal aufgerissen...

Logisch, dass man da Angst hat, oder?

Trotzdem: Ich werde versuchen, heute Nacht ganz normal zu schlafen und ich werde morgen nachdem ich mich auf das Gespräch vorbereitet habe, mich mit einer Freundin treffen und ins Kino gehen. Und ich werde versuchen dabei Spaß zu haben und unbesorgt zu sein.

Aber ich weiß ganz genau, dass ich das aus eigener Kraft nicht schaffen werde. Gott sagt, ich soll keine Angst haben, weil er bei mir ist und schon ganz genau weiß, was morgen passieren wird. Und er ist auch derjenige, der mir die Kraft schenken kann - und hoffentlich wird - um bis dahin unbesorgt zu sein.

It's his turn!

Sonntag, 18. September 2011

Du lebst!


Ich weiß, du hast es nicht gewählt, dass du geboren wurdest und diese Welt hat dich auch nicht mit Samthandschuhen angefasst. Doch es hat dich kein böser Zufall in die Welt gesetzt, du bist gewollt, du bist gewählt - genau so wie du bist!

Du lebst, weil jemand dich wollte, weil jemand dich meinte, weil jemand dich sieht. Und es ist gut, dass du lebst, das ist deine Chance. Es ist ein Geschenk. Du bist geliebt, leb das Leben das er dir gibt!

Vielleicht glaubst du schon lange nicht mehr an ein besseres Leben. Dieselbe Leier Tag für Tag, das alt gewohnte Trauerspiel. Doch dieses Lied erinnert dich, niemals aufzugeben. Es gibt für dich noch einen Sinn, für deinen Weg ein neues Ziel!

Samstag, 17. September 2011

Just 5 hours left! 

... Und dann geht sie wieder los: Die zwölfstündige Autofahrt.

Richtig, das bedeutet, das der Urlaub mit meiner Familie bereits vorüber ist. Und so geht es jetzt also wieder nach Hause, wo ich die letzten 14 Tage, die ich dort verbringe, genießen werde. Dann sind meine Ferien nach fast drei Monaten vorüber und ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Warum ich eigentlich nichts wirklich darüber geschrieben habe, wie die Zeit mit meiner Familie hier war? Ich war von Anfang an skeptisch und das wohl zu Recht. Ich will damit nicht behaupten, dass es scheiße war und ich absolut keinen Spaß hatte. Nein, ich hatte auch einige schöne Tage hier mit meiner Familie. Aber eben auch einige sehr schwierige und schmerzhafte.

Wie es mir jetzt geht? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht! Es geht mir nicht gut, aber auch auf keinen Fall schlecht. Ich bin nicht traurig, dass der Urlaub vorbei ist, aber ich bin auch nicht glücklich darüber. Da ist einfach nichts. Gar nichts.

Ich hab keine Ahnung, wie es jetzt weiter geht, was in den nächsten zwei Wochen passieren wird und vor allem, wie die Zeit danach für mich wird. Aber darüber werde ich mir jetzt nicht den Kopf zerbrechen. Für mich heißt es jetzt erstmal schlafen. Gute Nacht!

Mittwoch, 14. September 2011


Die dunkelste Stunde in der Nacht
ist der Beginn des Morgens.

Dienstag, 13. September 2011

Dream Big

When you cry be sure to dry your eyes
'Cause better days are sure to come

And when you pray, pray for strength
To help you carry on
When the troubles come your way
 
And when you dream, dream big
As big as the ocean blue
'Cause when you dream it might come true
When you dream, dream big

Montag, 12. September 2011

Warten auf das Happy End... Vergeblich?!

Ich glaube, jeder kennt das: Man streitet sich mit jemandem; man wird verletzt. Es herrscht Funkstille. Eine unsichtbare Wand hat sich zwischen mir und der anderen Person aufgebaut. Eigentlich möchte man diese Wand nicht und doch ist sie da. Warum? Weil weder man selbst noch die andere Person sie durchbrechen möchten. Keiner von beiden erkennt, dass er Schuld hat. Keiner entschuldigt sich. Keiner macht einen Schritt auf den anderen zu. Und so kommt es, dass Menschen, die sich zuvor geliebt haben, sich auf einmal mehr oder weniger hassen. Beide warten nämlich auf die Entschuldigung des anderen. Bei kleinen Streitereien vergisst man vielleicht mit der Zeit, aber bei einem wirklichen Streit kann man nicht einfach alles unter den Teppich kehren und glauben, es sei alles wieder gut. Früher oder später kommt alles wieder hoch und man trägt es einander nach. Und so gehen Beziehungen kaputt...

Ich warte immer noch auf mein Happy End. Oder besser gesagt auf meine Happy Ends. Das erste kam eigentlich schon in greifbare Nähe - dachte ich zumindest - aber jetzt ist es weiter weg als je zuvor. Ich tue alles was ich kann, um diese Beziehung zwischen dem großen Bruder und seiner kleinen Schwester zu retten, aber ich alleine kann kein Happy End herbeizaubern. Dazu gehören in diesem Fall zwei Personen. Ich weiß eigentlich nur eines: Entweder es gibt demnächst ein Happy End oder es wird nie eins geben. Diese eine Chance gibt es noch und entweder mein Herz wird dabei ein Stückchen heiler als zuvor oder es verbittert entgültig. Aber das liegt jetzt nicht mehr in meinen Händen...

Sonntag, 4. September 2011

Just 3 hours left!

... Und dann darf ich schon wieder aufstehen.

Warum ich in den Sommerferien um viertel nach drei aufstehen will/muss?
Ganz einfach: Es geht ab in den Urlaub und zwar mit der ganzen Familie!

Wohin es geht? So grob gesagt... In etwa dahin:

Vorfreude? Na, ich weiß nicht so recht, da bin ich eher ein bisschen skeptisch, aber okay, ich lass mich überraschen, aber auf jeden Fall wird's langsam Zeit, schlafen zu gehen...