Freitag, 15. Juli 2011

The Hidden Cry Of My Soul

...Zweifle nicht am Blau des Himmels, wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen

Ungewöhnlicher Titel? Unpassende Beschreibung? Mag so aussehen, ist es aber nicht. Um zu verstehen, was das für eine Bedeutung hat, werde ich mich ein wenig vorstellen. Es ist eigentlich unwichtig, wer ich bin, denn entweder du kennst mich oder du kennst mich nicht. Aber es gibt vielleicht einige Dinge in meinem Leben, die hier noch eine Rolle spielen werden.

Ich bin ein 16 Jahre altes Mädchen, das wie jeder andere Mensch seine Höhen und Tiefen hat. Ich liebe es, kreativ zu sein. Damit meine ich Musik machen, Klavier spielen, singen und Lieder schreiben. Damit meine ich, fotographieren, basteln und gestalten. Damit meine ich auch, schreiben: Texte, Geschichten, Gedichte, Briefe,... Einfach alles.
Manchmal bin ich ein sehr nachdenklicher, verträumter und zurückgezogener Mensch. Ich kann stundenlang dasitzen und nichts tun. Manchmal bin ich aber auch das totale Gegenteil. Dann kann ich ohne Punkt und Komma reden, über alles lachen und bin total verpeilt.

...Aber jetzt zurück zum Titel. In mir schreit es. Es gibt so vieles, was ich sagen möchte, aber nicht kann. Es gibt so vieles, das ich gar nicht in Worte fassen kann, mich aber tagtäglich beschäftigt. Niemand sieht es und daran gehe ich kaputt. Ich weiß schon lange, dass ich krank bin, dass es mir nicht gut damit geht. Dieser versteckte Schrei in meinem Leben, den möchte ich hier versuchen zu verarbeiten. Ich versuche also, meine unzähligen, verwirrten Gedanken etwas zu ordnen und mitzuteilen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, was diese Beschreibung damit zu tun hat. 
Ich bin Christ und glaube an Gott. Auch wenn ich mich immer wieder von ihm entferne und oft alles falsch mach, bin ich überzeugt, dass es Gott gibt. Obwohl ich innerlich kaputt und zerbrochen bin, glaube ich, dass es Hoffnung gibt. Ich sehe sie zwar nicht immer, aber ich habe eine Gewissheit in mir, die mir sagt, dass es Hoffnung gibt. Und diese Gewissheit sagt mir auch, dass Gott da ist, wenn jeder andere mich verlassen hat. Sie sagt mir, dass Gott mich unendlich liebt, auch wenn ich mich schlecht fühle und mich selbst gerade hasse. Er ist mein Papa und er lässt mich nie alleine. Auch jetzt nicht. Auch wenn die dunklen Wolken über meinem Dach stehen, ist er da. Auch dann gibt es noch Hoffnung. Auch dann ist der Himmel noch blau.

Ich möchte hier also nicht nur schreiben, wie beschissen das Leben ist und wie dumm die Menschen eigentlich sind. Ich möchte hier auch darüber schreiben, dass es Hoffnung und Liebe gibt, egal was kommt. Ich möchte anderen und auch mir selbst Mut machen und zeigen, dass das Leben und alles was geschieht einen Sinn hat.

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