Samstag, 30. Juli 2011

Donnerstag, 28. Juli 2011

Vor dir


Danke, Papa, dass ich wissen darf, dass du mich nie alleine lässt. Egal was passiert, du stehst mir bei und hilfst mir. Du liebst mich über alles, obwohl ich immer wieder Mist baue. Ich weiß ganz genau, du gibst mich niemals auf. Ich darf dein Kind sein, eine Prinzessin, auch wenn ich mich fast nie so fühle. Vor dir muss ich mich nicht verstellen, ich darf ehrlich sein und meine Gefühle zeigen. Du verstehst mich auch ohne Worte. Danke dafür.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Vielleicht besteht der Sinn des Lebens einfach darin, anderen Menschen einen Sinn zu geben, am Leben zu sein!

Dieses Sprichwort ist es, was mich im Moment vorwärts treibt und dafür sorgt, dass ich morgens überhaupt aufstehe. Ich denke, jeder kennt das Gefühl, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Es ist ein schreckliches Gefühl, vor allem wenn man das Gefühl hat, vom Pech und Unglück verfolgt zu werden. Wie auch immer. Ich glaube, dass wenn man haltlos in der Gegend schwebt, durch die Gegend geschubst wird und keine Zukunft und Hoffnung mehr sieht, man nur überleben kann, wenn man eine Motivation hat, Tag für Tag aufzustehen und etwas zu tun. Dann wenn man vollkommen verzweifelt und hilflos am Boden liegt, braucht man Ziele, Träume, einen Sinn. Und wenn alle Ziele unereichbar scheinen, alle Träume zerplatzt sind und alles sinnlos scheint, dann ist es vielleicht das Beste, anderen zu helfen und ihnen damit einen Sinn zu geben. Wenn man schon seine eigenen Träume und Ziele nicht verwirklichen kann und sich vollkommen nutzlos vorkommt, kann man immer noch andere Menschen unterstützen und ihnen dabei helfen, dass ihre Träume in Erfüllung gehen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Wer kennt das nicht...


Ich möchte davon rennen, schreien, irgendetwas tun, damit sich etwas ändert... 
Aber alles was ich tun kann, ist dasitzen, verzweifeln und hoffen, dass eines Tages alles besser wird. 
 

Sonntag, 17. Juli 2011


Wenn wir in uns ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt geschaffen wurden. 
 
C.S.Lewis

Samstag, 16. Juli 2011

Restless


I am restless until I rest in you! 
Without You I am hopeless, you are the keeper of my heart.

Freitag, 15. Juli 2011

The Hidden Cry Of My Soul

...Zweifle nicht am Blau des Himmels, wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen

Ungewöhnlicher Titel? Unpassende Beschreibung? Mag so aussehen, ist es aber nicht. Um zu verstehen, was das für eine Bedeutung hat, werde ich mich ein wenig vorstellen. Es ist eigentlich unwichtig, wer ich bin, denn entweder du kennst mich oder du kennst mich nicht. Aber es gibt vielleicht einige Dinge in meinem Leben, die hier noch eine Rolle spielen werden.

Ich bin ein 16 Jahre altes Mädchen, das wie jeder andere Mensch seine Höhen und Tiefen hat. Ich liebe es, kreativ zu sein. Damit meine ich Musik machen, Klavier spielen, singen und Lieder schreiben. Damit meine ich, fotographieren, basteln und gestalten. Damit meine ich auch, schreiben: Texte, Geschichten, Gedichte, Briefe,... Einfach alles.
Manchmal bin ich ein sehr nachdenklicher, verträumter und zurückgezogener Mensch. Ich kann stundenlang dasitzen und nichts tun. Manchmal bin ich aber auch das totale Gegenteil. Dann kann ich ohne Punkt und Komma reden, über alles lachen und bin total verpeilt.

...Aber jetzt zurück zum Titel. In mir schreit es. Es gibt so vieles, was ich sagen möchte, aber nicht kann. Es gibt so vieles, das ich gar nicht in Worte fassen kann, mich aber tagtäglich beschäftigt. Niemand sieht es und daran gehe ich kaputt. Ich weiß schon lange, dass ich krank bin, dass es mir nicht gut damit geht. Dieser versteckte Schrei in meinem Leben, den möchte ich hier versuchen zu verarbeiten. Ich versuche also, meine unzähligen, verwirrten Gedanken etwas zu ordnen und mitzuteilen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, was diese Beschreibung damit zu tun hat. 
Ich bin Christ und glaube an Gott. Auch wenn ich mich immer wieder von ihm entferne und oft alles falsch mach, bin ich überzeugt, dass es Gott gibt. Obwohl ich innerlich kaputt und zerbrochen bin, glaube ich, dass es Hoffnung gibt. Ich sehe sie zwar nicht immer, aber ich habe eine Gewissheit in mir, die mir sagt, dass es Hoffnung gibt. Und diese Gewissheit sagt mir auch, dass Gott da ist, wenn jeder andere mich verlassen hat. Sie sagt mir, dass Gott mich unendlich liebt, auch wenn ich mich schlecht fühle und mich selbst gerade hasse. Er ist mein Papa und er lässt mich nie alleine. Auch jetzt nicht. Auch wenn die dunklen Wolken über meinem Dach stehen, ist er da. Auch dann gibt es noch Hoffnung. Auch dann ist der Himmel noch blau.

Ich möchte hier also nicht nur schreiben, wie beschissen das Leben ist und wie dumm die Menschen eigentlich sind. Ich möchte hier auch darüber schreiben, dass es Hoffnung und Liebe gibt, egal was kommt. Ich möchte anderen und auch mir selbst Mut machen und zeigen, dass das Leben und alles was geschieht einen Sinn hat.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Normal?!

Ich bin ein Mensch, der gerne mit der Tür ins Haus fällt. Damit meine ich nicht, dass ich extrem tollpatschig bin (auch wenn ich es bin), sondern dass ich nicht lange um den heißen Brei rede. Deswegen vergeude ich jetzt auch nicht meine Zeit und sage das, was ich denke.

Normal ist eigentlich ein ziemlich sinnloses Wort. Niemand kann genau sagen, was es bedeutet, denn eine genaue Definition davon gibt es nicht. Ich kann zwar sagen, dass ich ein ganz normales sechszehn Jahre altes Mädchen bin, aber keiner würde wissen, was das bedeutet. Jeder Mensch ist anders. Jeder denkt, handelt und fühlt anders. Wie soll man da bitteschön einen Menschen als "normal" bezeichnen?! Es liegt immer im Auge des Betrachters, was normal ist und was nicht. Für mich ist etwas anderes normal als für dich!

Mit dem Wort "normal" versuchen wir lediglich Menschen, Dinge und Umstände in irgendwelche Schubladen zu stecken. Wir versuchen etwas einzuordnen, weil wir es beherrschen möchten. Wir möchten alles wissen, verstehen, bewerten,... Nur wenn alles logisch ist und Sinn ergibt, fühlen wir uns sicher. Dann haben wir die Kontrolle darüber! Unberechenbare Dinge, wie Naturkatastrophen machen uns Angst, weil wir eben keine Kontrolle darüber haben! Es ist nicht vorhersehbar, es ist abnormal!

...Ganz schön bedauernswert, dass wir Menschen so nach Macht und Wissen aus sind, weil wir unser eigener Boss sein möchten und alles alleine können wollen. Und das nur, weil wir stolz sind und keine Schwäche zeigen wollen. Wir möchten es einfach nicht einsehen und akzeptieren, dass es etwas übernatürliches gibt. Jemand übernatürliches. Jemand, der alles lenkt. Gott.