Freitag, 6. Januar 2012
On my way back home...
Also um es genau zu sagen, war ich jetzt zwei Wochen in meinem "Zuhause" bei meiner Familie, aber heute fahre ich zurück zu all den lieben Menschen, die mich das letzte viertel Jahr geprägt und durchgetragen haben. Ich fahre zurück und habe vor, voll durchzustarten. Die Hälfte meiner Jüngerschaftsschulenzeit ist vorbei, also wird es höchste Zeit!
Die Zeit hier war eigentlich voll in Ordnung. Am Anfang habe ich das Beste daraus gemacht. Musik ohne Grenzen, Gott suchen und malen. Spaß haben, kreativ sein und spüren, wie Gott mich verändert hat und mir beisteht. Mit der Zeit bin ich in meine alten Verhaltensmuster reingefallen, so dass ich nur noch nichts getan habe. Trotzdem hatte ich einige schöne Erlebnisse - das lässt sich nicht abschreiben. Ich bin auf jeden Fall froh, heute nach Hause zu fahren. Ich weiß allerdings nicht, ob ich mich wirklich darauf freue, weil es im Moment noch so weit weg vorkommt, so irreal. Mir kommt auch das letzte viertel Jahr nicht real vor. Es ist, als ob es nie gewesen wäre. Aber es war. Und ich gehe heute nach Hause. Und ich brauche keine Angst davor zu haben, weil egal was passiert, Gott da ist und mich trägt. Ich spüre das nicht und glaube es oft auch nicht wirklich, aber ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages sagen kann: "Ja, Gott war da und hat mich getragen. Keine einzige Sekunde hat er mich im Stich gelassen. Er war immer da." Ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages zurückblicken kann und festellen darf, dass Gott mich geführt hat, dass er die Zeit auf dieser Schule genutzt hat, um mich zu verändern. Und vielleicht hat alles, was passiert ist, was passiert und was noch passieren wird einen Sinn. Vielleicht hat es alles einen Grund. Und bis ich das erfahren darf, lebe ich einfach weiter und warte darauf, dass Gott mir sagt, wo es lang geht.
Ich weiß die Zeit, die ich auf dieser Schule verbringen darf, sehr zu schätzen. Gerade hier habe ich gelernt, wie Dankbar ich bin für die Freiheit, die ich dort erleben darf, für die Menschen, die mich unterstützen und für mich da sind, für die Eigenständigkeit, die ich dort leben darf, für alles, was ich dort erlebe und lerne. Ich bin froh darüber. Und ich freue mich, all die lieben Menschen wieder zu sehen und Zeit für mich und Gott zu haben. Ich freue mich, endlich wieder nachts rausgehen zu können, um meinen Stern anzugucken. Ich freue mich, dass ich endlich wieder fliehen darf, wenn ich nicht mehr kann. Ich freue mich, auf meinen Lieblingsplatz am See unten am Berg. Ich freue mich darauf, einfach dazusitzen, zu genießen, mich zu freuen oder dazusitzen und zu heulen. Und ich freue mich, dass ich wissen darf, dass Gott mir dann beistehtl. Er ist da. An diesem Ort, wie an jedem anderen. Und trotzdem wird genau dieser Ort immer in meinem Herzen sein, wie viele andere Orte, an denen ich Gott erleben durfte.
By the way: Wenn ich heute ankomme, ist vielleicht Post da, die mir sagt, wie meine Zukunft aussieht. Und ja, ich habe riesige Angst und trotzdem werde ich mich dem stellen, schließlich habe ich eh keine andere Wahl. Ich hoffe nur einfach, dass Gott dann da ist, egal ob es heißt, dass ich mir was anderes überlegen muss oder dass ich vollkommen überfordert bin, weil ich mit meinen 16 Jahren zu einem Vorstellungsgespräch gehen soll, damit ich eine Ausbildung anfangen kann. Und das weit von zu Hause entfernt, wo ich auf mich selbst gestellt bin. Es ist egal, ich will beides nicht. Ich kann beides nicht. Aber happy new year: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig! Könnte es eine bessere Zusage für mich geben?
Die Zeit hier war eigentlich voll in Ordnung. Am Anfang habe ich das Beste daraus gemacht. Musik ohne Grenzen, Gott suchen und malen. Spaß haben, kreativ sein und spüren, wie Gott mich verändert hat und mir beisteht. Mit der Zeit bin ich in meine alten Verhaltensmuster reingefallen, so dass ich nur noch nichts getan habe. Trotzdem hatte ich einige schöne Erlebnisse - das lässt sich nicht abschreiben. Ich bin auf jeden Fall froh, heute nach Hause zu fahren. Ich weiß allerdings nicht, ob ich mich wirklich darauf freue, weil es im Moment noch so weit weg vorkommt, so irreal. Mir kommt auch das letzte viertel Jahr nicht real vor. Es ist, als ob es nie gewesen wäre. Aber es war. Und ich gehe heute nach Hause. Und ich brauche keine Angst davor zu haben, weil egal was passiert, Gott da ist und mich trägt. Ich spüre das nicht und glaube es oft auch nicht wirklich, aber ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages sagen kann: "Ja, Gott war da und hat mich getragen. Keine einzige Sekunde hat er mich im Stich gelassen. Er war immer da." Ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages zurückblicken kann und festellen darf, dass Gott mich geführt hat, dass er die Zeit auf dieser Schule genutzt hat, um mich zu verändern. Und vielleicht hat alles, was passiert ist, was passiert und was noch passieren wird einen Sinn. Vielleicht hat es alles einen Grund. Und bis ich das erfahren darf, lebe ich einfach weiter und warte darauf, dass Gott mir sagt, wo es lang geht.
Ich weiß die Zeit, die ich auf dieser Schule verbringen darf, sehr zu schätzen. Gerade hier habe ich gelernt, wie Dankbar ich bin für die Freiheit, die ich dort erleben darf, für die Menschen, die mich unterstützen und für mich da sind, für die Eigenständigkeit, die ich dort leben darf, für alles, was ich dort erlebe und lerne. Ich bin froh darüber. Und ich freue mich, all die lieben Menschen wieder zu sehen und Zeit für mich und Gott zu haben. Ich freue mich, endlich wieder nachts rausgehen zu können, um meinen Stern anzugucken. Ich freue mich, dass ich endlich wieder fliehen darf, wenn ich nicht mehr kann. Ich freue mich, auf meinen Lieblingsplatz am See unten am Berg. Ich freue mich darauf, einfach dazusitzen, zu genießen, mich zu freuen oder dazusitzen und zu heulen. Und ich freue mich, dass ich wissen darf, dass Gott mir dann beistehtl. Er ist da. An diesem Ort, wie an jedem anderen. Und trotzdem wird genau dieser Ort immer in meinem Herzen sein, wie viele andere Orte, an denen ich Gott erleben durfte.
By the way: Wenn ich heute ankomme, ist vielleicht Post da, die mir sagt, wie meine Zukunft aussieht. Und ja, ich habe riesige Angst und trotzdem werde ich mich dem stellen, schließlich habe ich eh keine andere Wahl. Ich hoffe nur einfach, dass Gott dann da ist, egal ob es heißt, dass ich mir was anderes überlegen muss oder dass ich vollkommen überfordert bin, weil ich mit meinen 16 Jahren zu einem Vorstellungsgespräch gehen soll, damit ich eine Ausbildung anfangen kann. Und das weit von zu Hause entfernt, wo ich auf mich selbst gestellt bin. Es ist egal, ich will beides nicht. Ich kann beides nicht. Aber happy new year: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig! Könnte es eine bessere Zusage für mich geben?
Freitag, 23. Dezember 2011
You Never Let Go
Even though I walk through the valley
of the shadow of death
Your perfect love is casting out fear
And even when I'm caught
in the middle of the storms of this life
I won't turn back, I know you are near
And I will fear no evil for my God is with me
And if my God is with me, whom then shall I fear?
of the shadow of death
Your perfect love is casting out fear
And even when I'm caught
in the middle of the storms of this life
I won't turn back, I know you are near
And I will fear no evil for my God is with me
And if my God is with me, whom then shall I fear?
Oh no, You never let go
Through the calm and through the storm
I can see a light that is coming
for the heart that holds on
And there will be an end to these troubles
But until that day comes, still I will praise You.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Herzensschrei
Mose's Herzensschrei war die Sehnsucht nach Gott.
Er hatte ein Verlangen nach Gottes Nähe und Herrlichkeit.
Ein großer Grund, warum ich hier bin, ist die Sehnsucht nach Gott. Vor allem in den letzten drei Monaten, die ja nicht ganz einfach waren, habe ich ihn unendlich vermisst. Ich vermisse ihn immer noch und er scheint immer noch unendlich weit weg, aber trotzdem zeigt er mir immer wieder, dass er mich nicht alleine lässt. Und auch, wenn ich mich nicht lange darüber freuen kann und das alles nicht lange anhält, gebe ich ich die Hoffnung nicht auf. Ich werde weiter machen und alles tun, was ich kann, damit ich Gott wieder näher komme. Auch wenn das heißt, dass ich zusammenbreche und ein Gefühlschaos nach dem anderen erlebe, ich werde es versuchen.
Gott befähigt im Gehen, nicht im Stehen!
... Und aus diesem Grund habe ich jetzt den ersten Schritt gemacht und mich bei jemandem entschuldigt, bei dem es eigentlich schon überfällig gewesen wäre. Was dabei rauskommt, weiß ich nicht, aber rückgängig machen kann ich eh nichts mehr. Von daher liegt das jetzt alles in der Hand von meinem Papa. Viel Spaß, Gott!
Samstag, 1. Oktober 2011
Der Countdown läuft...
Tag 0 ist also angebrochen... Meine Koffer sind gepackt und ich bin bereit zu gehen. Aber bis ich gehe müssen noch 10 Stunden und 45 Minuten vergehen. Und in dieser Zeit werde ich versuchen, zu schlafen, auch wenn ich genau weiß, dass ich diese letzte Nacht in meinem eigenen Bett ziemlich wach verbringen werde. Ich bin jetzt schon extrem aufgeregt, obwohl ich immer noch nicht wirklich begriffen habe, dass ich morgen ausziehen und für ein halbes Jahr weg sein werde. Also: Augen zu und durch!
Freitag, 30. September 2011
Wenn Träume wahr werden
Gerade eben war mein großer Bruder da, um sich von mir zu verabschieden... Es war für mich schon ein Wunder, dass er sich nach dem ganzen Drama bei mir entschuldigt hat und demnach war ich ziemlich überrascht und glücklich, dass er daran gedacht hat, dass ich weg gehen werde. Aber als er hier auf einmal mit einem wunderschönen Geschenk auftauchte, war es als hätte ich endlich meinen großen Bruder zurück. Das, was ich mir schon seit Jahren wünsche, ist endlich wahr geworden und auch, wenn es immer noch unendlich weh tut, bin ich auf dem besten Weg, um vergeben zu können. Ich werde noch viel Zeit brauchen, um zu verarbeiten und zu verzeihen, aber der erste Schritt ist getan. Jetzt kann ich beruhigt von hier weggehen, weil ich genau weiß, dass die Bitterkeit keine Chance mehr hat!
Abonnieren
Kommentare (Atom)